3. Börse:

Der Ottonormalverbraucher hat normalerweise mit der Börse nicht viel zu tun. Viele Anleger haben zwar das Fondsparen für sich entdeckt, mit den eigentlichen Vorgängen an der Börse haben sie allerdings nichts zu tun, sondern überlassen das Tagesgeschäft an der Börse ihrer Bank oder anderen Finanzexperten. Dies ist auch gut so, denn eine Börse ist nichts für Laien. An der Börse setzen Makler und Börsenhändler Preise für die von ihnen gehandelten Waren fest. Diese nennt man Kurse. Die Preisfestsetzungen erfolgen natürlich nicht willkürlich durch die Makler, sondern ergeben sich aus den Aufträgen Waren zu kaufen oder verkaufen, die die Makler von ihren Kunden erhalten. Aus dem Prinzip von Angebot und Nachfrage ergibt sich dann der Handel zwischen Gütern oder Wertpapieren, also Aktien. Aktien sind Wertpapiere, die den Anteil an einem Geschäft verbriefen und die erworben und gehandelt werden können.

Für Laien ist es oft nicht ganz durchschaubar, warum eine Aktie in ihrem Kurs fällt oder steigt. Dies hängt auch von vielen Faktoren ab. Da Börsenhändler und Makler ihre Kunden auch beraten, müssen sie sich sehr genau mit den Hintergrundsfaktoren einer Aktie auskennen. Das heißt sie müssen sowohl wissen, wie es um das bestreffende Unternehmen bestellt ist, wie die entsprechende Ware im Allgemeinen gehandelt wird und welche Faktoren sonst eine Rolle spielen. Daneben ist es natürlich auch wichtig Prognosen zu erstellen, die verschiedene Kausalitäten mit einbeziehen. Da der Markt letztlich nicht berechenbar ist, kann solch eine Prognose natürlich immer auch falsch sein, was einen Anleger große Teile seines Vermögens kosten kann. Für Privatanleger und Nutzer der Börse sollte daher gelten, dass nur Geld in die Börse investiert werden sollte, dass nicht benötigt wird, dass man also so zu sagen übrig hat.