| 2. Baufinanzierung: Kaum ein Bauherr kann es sich leisten sein Haus ohne Hilfe durch eine Bank oder ein anderes Finanzunternehmen zu verwirklichen. Das bedeutet, dass für den Hausbau ein Kredit aufgenommen werden muss und für solche einen Kredit ist im Moment wohl die beste Zeit. Im Moment herrscht eine Niedrigzinsphase, was für Anleger ein Graus, für Häuslebauer aber ein wahrer Segen ist. Die Zinsen für ein Hypothekendarlehen liegen zum Beispiel auf einem so niedrigen Niveau, wie es in Deutschland noch nie der Fall war. Billiges Baugeld rückt also für viele potentielle Bauherren in greifbare Nähe. Aber man darf natürlich auch jetzt die eigenen Finanzen und vor allem die eigene Finanzkraft nicht unterschätzen. Mit dem Abschluss eines Kredites oder einer Hypothek für den Hausbau verschuldet man sich auf Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte. Deshalb muss ein solider Finanzierungsplan vorgelegt werden können, der auch unerwartete Eventualitäten einkalkuliert. Ohne die entsprechenden Sicherheiten gewährt auch heute keine Bank so einfach einen Kredit und das gilt nicht nur für das Bauwesen. Wer einen Hausbau plant, sollte sich am besten vor dem Gang zur Bank mit einem unabhängigen Finanzexperten zusammensetzen und mit ihm eine Kalkulation für den Hausbau erstellen. Solche Finanzexperten erkennen meist schnell, ob der Wunsch von den eigenen vier Wänden realisierbar ist oder die eigene Finanzkraft übersteigt. Unter Umständen rät solch ein Finanzexperte auch zu gewissen Umstellungen im Leben, so dass der Hausbau dann verwirklicht werden kann. In jedem Fall sollte man sich aber an die Empfehlungen eines solchen Finanzexperten halten, und unter Umständen den Hausbau etwas verschieben. Denn wenn die sichere Baufinanzierung für ein Haus nicht gewährleistet ist, steht ein Haus von Anfang an auch wackligem Fundament. |
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